Also ich finde es ja O.K, und selbstverstandlich, wenn der Entwickler sein Baby als das Schonste, Klugste und Beste darstellt.
Doch wenn es personlich wird und unter die Gurtellinie geht, finde ich das absolut nicht O.K. . Denn dann ist es einfach nur
Neid und Arroganz.
So wie bei dem OpenBSD Chefentwickler, de Raadt. Heise schreibt:
[...] Zum Schluss bemerkte er verbittert, dass BSD das beliebteste Betriebssystem hatte werden konnen, wenn der langjahrige
Rechtsstreit zwischen der University of California at Berkeley als der Brutstatte von BSD und AT&T seinerzeit nicht gewesen ware. Dies habe
viele BSD-Entwickler in die Arme der Linux-Gemeinede getrieben, die auch dann nicht mehr zu BSD zuruckgewechselt seien, als BSD in abgewandelter
Form 1994 endlich legalisiert wurde. Daruber sei er sehr traurig, sagte de Raadt, schlieslich sei Linux erst jetzt auf dem Stand, auf dem BSD
schon von vor zehn Jahren gewesen sei.
DAS nenne ich nur noch peinlich und ich bin sehr sicher, das sich die anderen OpenBSD Entwickler, sich fur diese Aussage schamen. Man sollte von
einander lernen und sich nicht bekriegen, wie im Sandkasten.
Deine IP ist:
38.107.191.82

2 Kommentare
Also, wenn Linux jetzt erst das kann, was *BSD schon vor Jahren konnte, dann frage ich mich, warum das nicht uberall fehlerfrei lauft? Warum
benutzt dann uberhaupt noch jemand Linux?
Das einzige “BSD”, mit dem ich bis dato recht wenig Probleme habe/hatte, ist Mac OS X…
FreeBSD hat mal ein paar Monate auf meinem alten IBM-Laptop gelebt, bevor ich es leid war, alle zwei Wochen KDE (mit allen Abhangigkeiten) von
Grund auf neuzukompilieren, weil ein Versionssprung von 3.0.0.0.1 nach 3.0.0.0.2 stattgefunden hatte — wahrscheinlich war ich zu doof, die
entsprechende Option zu finden, mit der man das hatte ausschalten konnen. So hat mich das zuruck in die Arme des Pinguins getrieben.
Ich habe bisher immer nur mit dem Gedanken gespielt und zwar dann, wenn alle paar Tage ein neuer Linux Kernel erschien. Das standige Reboote
ging mir echt auf den Senkel, aber momentan ist es ruhig geworden. Also die grosten Schnitzer scheinen wohl erstmal raus zu sein. Aber denoch,
nur weil man eine eigene Meinung hat, mus man sie noch lange nicht anderen aufdrucken, und das tut der Herr Raadt. Ich finde es einfach nur
unverschamt. Der Martin hat mal gesagt, er verwende deshalb lieber Linux, weil es
flexibler als *BSD ist.