Liebes Blogbuch,
heute werde ich vorerst meinen letzten Beitrag Eintrag schreiben. Denn zum einen werde ich meinen Mac Mini zur Therapie bringen, um die Uunglaublichen, Störungen Beseitigen zu lassen. Die fangen an, richtig zu nerven. Ich bin sicher, er wird bestimmt so eine Woche dort verbringen, mit Hoffung auf Erfolg.
Zum anderen werde ich mich mal so richtig verwöhnen lassen, mit Vollpension im Spreehotel Oma. Dort werde ich ganze zwei Wochen verbleiben und meine Nichte (wie hieß nochmal die Schwester von He-Man und die Katze (lucy) von Bim Bam Bino? Achja ) Sheela Lou Lou zu gesicht bekommen. Selbverständlich werde ich dies dokumentarisch festhalten. Doch wann ich dies dir mitteilen werden, dessen bin ich mir nicht sicher. Denn Computer sind dort nur sehr rar gesäht. Sie kennen einfach die inneren Werte noch nicht. Na mal sehen, wenn ich meiner Nichte Ubuntu installiere, kann ich mich sicher mal schnell blicken lassen.
Bis Dato sei mir treu, liebes Blog
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Na dann mal schönen erholsamen Urlaub
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[...] Urlaubsbericht Wie ich ja bereits anmerkte, trat ich meinen wohlverdienten Berlin Urlaub an. Eigentlich hätte dieser schon vor Wochen sein sollen, doch die OP meines Chefs funkte dazwischen. So konnte ich erst Ende August los. Das war Glück im Unglück, denn mit dem ersten, bis zum letzten Tag, genoss ich Sonne pur. Eine Kunden meinte heut’: Das Glück ist den Engeln hold. Nett, oder? Nunja, die Fahrt war mit rund 7 Stunden und 650 Km nicht grad kurzweilig. Doch dank diverser gebrannter Analog Audio CDs im MP3 Autoradio, konnte ich die Zeit musikalisch verkürzen. Um schnell durchzukommen, hat sich die herausgestellt am besten gegen 3 und 4Uhr loszufahren. Dummerweise hatte ich meinen Mac schon abgegeben, noch bevor ich den Root Server noch mal aktualisieren konnte. Das hieß das ich meinen On-Demand-Server hochfahren musste und gequält unter dem Tisch saß, weil der Moni (fast) auf dem Boden steht und das Keyboardkabel sich nicht weiter dehnen ließ. Ausgerechnet waren auch WordPress Updates fällig, weshalb ich nun gezwungen war, nochmals einen Abstecher in die Firma zu machen, weil mir das daheim mit dem Server zu blöde wurde. Kurzum, ich war erst um 5Uhr auf der Autobahn. Klasse, sagte ich mir. Die Fahrt selber war, bis auf einen ein brennendes Auto, tausenden wollten-gern-über-die2spurige-A5 Tieren am Straßenrand, unspektakulär. Gegen 12Uhr traf ich in Berlin (genauer, Rahnsdorf an der Spree, in Wirklichkeit ist Berlin von da rund 30-45min mit Straßen/S-Bahn entfernt) ein und wurde aufs fröhlichste Empfangen. Das ist halt der Vorteil, wenn man sich nur einmal im Jahr blicken lässt. Mein Urlaubsort liegt an der Spree, bei Oma und Opa. Das ist der Ort, an dem ich meine wichtigsten Kindheitsabschnitt verbrachte. Dort wurden die Grundsteine meines Charakters gebildet, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Hier habe ich auch das Schwimmen gelernt, wie Generationen vor mir. Da wurde eine Binde (Bandage) um den Bauch gebunden und dann ins Wasser gelassen. Sank man, so wurde mittels Binde der jungen Körper wieder an die Oberfläche zurückgeholt. Klar hat man schon vorher “Trockenübungen” mit Schwimmflügeln hinter sich gebracht, doch die Methode der Oma, war effektiver. Vermutlich war dies der Grund, für den sinkenden Pegel der Spree. Wer weiß. Ich sollte allerdings anmerken, dass das Grundstück und die dort abgebildeten Häuser, nicht meiner Oma und Opa gehören. Das Eigentlich Grundstück, und damit der Ort der Erinnerung, ist das Nachbargrundstück. Kurze Erklärung: Als damals das Grundstück gekauft wurde, hat wohl jemand (DDR) geschlampt (bewusst?) den Grundbuch Eintrag “vergessen”. Das hatte zur Folge, dass nach dem Mauerfall das Grundstück, incl. Bungalow, einen anderen Eigentümer bekam. Dass unsere Familie da schon seit 30 Jahren lebte, war nicht von Belang. Der Grundstück erneut zukaufen, schlug aufgrund des geforderten Preisen fehl. So mußten wir dort weg. Glücklicherweise bekamen meine Oma und mein Opa das Angebot, beim Nachbarn unterzukommen. Der Besitzer liegt im Koma und das Grundstück würde damit brach liegen. Dort existieren zwei Häuser. Ein Neues, welches am Wasser steht und ein Altes, welches abgerissen werden soll. Sie hatten die Wahl und entschieden sich für das alte. Meiner Oma war das Neue zu groß und sie fühlt sich nicht wohl, in diesem Haus. So zogen sie in das Alte ein. Es sei angemerkt, das dieses ausschließlich im Sommer bewohnt wird. Im Winter wird die Stadtwohnung besiedelt, in Köpenick. Solang das Haus steht, kann es genutzt werden. Wir hoffen alle, das dies noch sehr lang der Fall sein wird, wie lang, kann keiner sagen. Es wäre durchaus möglich, das dieses Jahr, das Letzte war, im Garten an der Spree. Dies hängt ganz vom Besitzer ab, bzw. dessen Vormundschaft. Wie dem auch sei. Mein Tagesablauf wurde ordentlich durchgerüttelt, auf angenehme Art und Weise. Morgens, zwischen halb 11 und halb 12, aufgestanden, ein wenig gefrühstückt und dann kam die Arbeit. Liege raus, extra Polster drauf, auf der Wiese aufgestellt, der Klamotten entledigt und knallhart in der Sonne gelegen. Solang, bis sie verschwunden war. Das geschah gegen den Feierabend, also 17Uhr. Um die Arbeit etwas leichter zu gestalten, nahm ich den I-Pod Shuffle zu Hilfe, wahrlich eine Erleichterung. Da verging die Zeit schneller. An einem Tag, machten wir uns mit meinem Auto auf, in die Stadtwohnung, sowie zum einkaufen, da bei mir wesentlich mehr reinpasst, als in den Opel meines Opa’s. Auf einem Aldi Parkplatz, machte ich Aufnahmen mit Opa’s neuem Spielzeug und nahm dieses hübsche Auto auf: [...]