Dass das Mieten von Rootserver so billig geworden ist, hat ja schon so seine guten Seite. Denn dann kann man relativ günstig Backup Server einrichten. Doch wo auch Licht ist … . Viele Anfänger greifen nun auch schon zu Rootserver, nur um dort ihre Seite abzulegen, wo ein regulärer Hoster wesentlich sinnvoller gewesen wäre.
Das führt dann schon zu seltsamen Auswüchsen, sodass Anleitungen im Copy&Paste Verfahren übernommen werden, wo der User überhaupt nicht verstanden hat, was er da eigentlich tut. So auch dieses Mal, bei meiner neusten Anleitung über FreePBX.
Nun musste ich extra dazu schreiben, das dort ein Vhost von Apache zum Zuge kommt und das blanke übernehmen der Konfiguration eben nicht funktionieren kann.
Die ganzen Rootserver werden noch zu einem einzigen Minenfeld werden, wenn erst einmal überall phpbb & Co. laufen.
Deine IP ist:
38.107.179.209

4 Kommentare
hach, dann machen $unix würmer die alte löcher benutzen und dank php/perl hochportabel sind endlich spass.
und die “botnets” die so entstehen haben auch lustige vorteile wie ne ordentliche netz anbindung
Das liegt natürlich auch daran, wie die Rootserver beworben werden. Dass der Mieter das Dingens selbst SAFE machen muss, steht in den knalligen Anzeigen doch nirgendwo drin.
Ich persönlich würde mir nie zutrauen, so ein Ding zu unterhalten bzw. kompetent zu konfigurieren, bzw. hätte ständig Schiss, dass mir einer das Teil hackt. Auch wenn ich von der Materie mehr verstehe als die meisten phpbb-Forenlangweilerserverbetreiber und BlooddrinkingClanZockDeppen.
War das nicht schon immer so, dass die Angeber was zum posen brauchten (“Hey, krass, ich habe meinen eigenen Server”)?
Wie meine Vorredner schon sprachen… Das wird dann erst richtig lustig, wenn die ganzen Systeme aus Unwissenheit nicht richtig gewartet werden und wir uns einer Vielzahl an Bots mit richtig dicker Netzanbindung gegenüber sehen. Wir können nur hoffen, dass die Hoster dann auch schnell reagieren und den Stecker ziehen.
Die Anleitung ist übrigens nicht korrekt verlinkt.
@jojoo Eben das befürchte ich. Denn wurden die Server ersteinmal übernommen, stehen etliche GBit Netz für DoS Attacken zur Verfügung und die Spamer freuen sich über frische Kanäle. Bis die Server dicht gemacht worden sind, können Millionen Mails versandt werden.
@semmel Bevor ich den Firmenroot installiert habe, habe ich erstmal 4 Jahre lang meine heimischen Server gepflegt und mir so Wissen angeeignet. Aber von Null auf Root ist schon eine verdammt harte Sache.
In jeder AGB ist ein entsprechender Pasus enthalten, der den Betreiber zu Rechenschaft zieht, wenn dieser Mist baut. Nur ist es mit den AGBs wie mit Lizenztexten. Ein Klick und schon ist das Hindernis aus dem Weg.
@Jean Vermutlich hast auch du Recht, dass ein Root als Schwanzverlängerung herhalten muss.
Von irgendwelchen Gruppen übernommen zu werden, kann jedem passieren. Es stellt sich lediglich die Frage: Wie schwer macht man es dem Ã?bernehmer.
(danke für den Link Hinweis. Da hat ein http://www. gefehlt.)