Wer hätte das gedacht. Wir waren vor einiger Zeit des Nachts bei einem der zahlreichen Mc-Donalds hier bei uns, weil ich unbedingt einen Burger testen wollte (der nicht wirklich geschmeckt hat). Da wir unsere Wohnung nicht mit einem Geruch von kalten Nahrungsmitteln überziehen wollten, entschieden wir uns gegen Drive-In und für das Lokal. Wir hätten besser eine andere Wahl getroffen. Ich habe selten einen so verdreckten MC gesehen, wie an diesem (späten) Abend. Man musste den Eindruck gewinnen, dass der letzte Putztag schon Tage zurück lag. Auch bekam der Gast nicht alles was auf der Karte stand. Nicht etwa, weil die Produkte ausverkauft waren, nein, sondern weil jemand vergessen hatte, die Brötchen aus der Tiefkühltruhe zu nehmen.
Wie dem auch sei, für einen MC war das nicht hinnehmbar und habe mich daher das erste Mal (!) beschwert. Nach einiger Zeit kamen dann doch tatsächlich zwei Mails. Die Erste enthielt, dass man sich bei mir melden würde. Die Zweite, dass dies natürlich sehr bedauerlich sei und man werde sich sofort darum kümmern. Meint, die Zuständigen wurden darüber informiert, das Personal bekommt nochmal eine Schulung und die Kontrollen werden verstärkt. Des weiteren möchte man sich mit mir unterhalten, wenn ich denn wieder ein Gast dort bin. Na da bin ich ja mal gespannt.
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3 Kommentare
Das ist die Standardreaktion. Vermutlich gehen sie auch so mit dem Fall um, dass Du vom Genuss des Burgers eine Lebensmittelvergiftung kriegst: Das schottische Feinschmeckerrestaurant entschuldigt sich vielmals, es wird beteuert, dass man die Angestellten besser schulen wird, und Du bekommst ein Heft mit Gutscheinen für 10 weitere kostenlose Burger.
Ich kann sowas schlecht einschätzen. Die E-Mail klang nicht so nach Standardantwort. Ich werde einfach mal vorbeischauen und sehen, was passiert. Allerdings Gratisburger würde ich jetzt ablehnen, nun wo ich weiß, dass ich die normalen Löcher des Gürtels verwenden muss und nicht mehr die eigenen.
…aber erfrischend ehrlich: “Ups, die haben wir vergessen aufzutauen!”.
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