eReader: Oyo, od. kein Oyo

Anfangs habe ich die derzeit auf dem Markt befindlichen eBookReader links liegen gelassen, weil das Schriftbild bzw. der Kontrast meist furchtbar sind, zum anderen das “Umblättern” ewig dauert. Auch war ich der Meinung, dass man so etwas nicht benötigt, aber das hat sich mittlerweile geändert. Permanent habe ich meine Bücher immer am falschen Ort (heute z.B. »Der Einstieg in Python«, liegt daheim), da wäre es praktisch, eine Kopie immer dabei zu haben. Schmerzhaft sind nur die Preise, für die digitalen Abbilder ihrer selbst. Das Python Buch ist gerade mal 5€ günstiger, als die Druckversion. Klar, die Arbeiten des Autors, der Lektoren etc. sind gleich, aber wenn die eBooks nahezu genauso viel kosten, wie die Druckversionen, werden viele kaum einen nutzen darin sehen, mal vom Platzbedarf in der Handtasche einmal abgesehen. Auch unterstützen wohl viele noch nicht die Markierungsfunktionen, um Stellen im Buch wiederzufinden. Das einige von ihnen noch einen MP3 Player mitbringen, halte ich allerdings für überflüssig, zumal die meist eh nur schlecht implementiert sein sollen.
Nunja, ich werde morgen zum Thalia laufen und mir das Ding mal aus der Nähe anschauen. Danach mal sehen, ob sich die 140€ rentieren.

Update:

Also ich habe ihn mir gestern anschauen können und muss sagen, er enttäuscht ein wenig. Die Umschaltzeiten liegen – je nach Komplexität der Seiten – zwischen 2-4 Sekunden. Des weiteren finde ich es ebenfalls abschreckend, dass sich der Kontrast (mit der gesehen Firmware) nicht verändern lässt, und genau der ist mir zu schwach. Just einen Tag vorher bekam ich einen niegelnagelneuen Sony eReader in die Hand (keinen Schimmer, wie der heißt) und war von ihm recht beeindruckend. Er verfügte zwar über kein W-Lan, aber mit zwei SD-Karten Slots würde man eine Weile auskommen. Auch der Kontrast war mehr als ausreichend, zumal er sich dort anpassen lässt. Einzig als unpraktisch fand ich, dass er keinen korrekten Umbruch bei den gesichteten PDF Dateien getätigt hat. Da wurden keine Wörter getrennt, sondern einzelne Buchstaben. Das erschwert das flüssige Lesen doch sehr. Aber mir wurde gesagt, dass das Problem mit von LaTeX generierten PDFs nicht auftritt, was einem allerdings nicht hilft, wenn man sie nicht selbst erstellen kann.

Wie auch immer, mit über 230€ ist er mir definitiv zu teuer. Daher warte ich lieber, bis der Oyo ein Firmware Update erhält, welches die genannten Probleme aus der Welt schafft. Bis dato bleibe ich bei dem echten Buch.

Sturm und Bankraubsicher

Nicht aufgepasst

Da habe ich mal nicht wirklich aufgepasst. Zum einen war die Seite nicht aufzurufen (Notiz: String per Nagios überprüfen), weil das Plugin Semmelstatz wohl nicht mehr funktioniert (habe es aber auch schon ewig nicht mehr genutzt) zum anderen habe ich an einem Rechner gesessen, der noch nicht die aktuelle IP besaß, sodass meine letzten Einträge auf dem alten Server gelandet sind. Egal, waren eh nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass der Umzug nun endlich abgeschlossen ist und ich hoffe, dass nun soweit alles wieder funktioniert.
Beim Mailserver habe ich es mal so einfach, wie möglich gehalten und LDAP vorerst weg gelassen. DoveCot 2.0.5 läuft nun mittels passwd-file (natürlich nicht die /etc/passwd) mit Sieve und RoundCube als Webmail.

Dies war mein längster (virtueller) Umzug ever …

IPV6: FritzBox kann nun offiziell ipv6

Gerade eben die neue Firmware installiert und gleich gesehen, dass nun IPV6 offiziell enthalten ist. Es wird also keine Labor Version benötigt, um sein Netz mit IPV6 auszustatten. Zu finden unter: Internet | Zugangsdaten | Reiter -> IPv6

Dokuwiki in schön

Monobook Theme (http://tinyurl.com/35wkgld) für Dokuwiki + Indexmenu (http://tinyurl.com/37oexux) = Sehr schönes Wiki

Was stimmt nicht?


root(logsvr):/var/log/remote# ls -lid *
29509 drwxr-xr-x 2 root root 512 Sep 13 17:06

Notiz: psql und Shellscripte

Will man eine lange Liste für Postgresql abarbeiten, kann man psql in ein Shellscript einbauen. Ein Beispiel:


#!/bin/bash

PSQL="/usr/pkg/bin/psql"
LISTE=imap-quota-0.txt
DB=benutzerverwaltung
TABLE=benutzer
COLUMN1=mailquota
COLUMN2=username

for userliste in `cat $LISTE`
do
su - postgres -c "$PSQL -d $DB -c \"UPDATE $TABLE set $COLUMN1=0 where $COLUMN2 = '$userliste'\";"
done;

Wichtig ist lediglich, dass man mit den ganzen Hochkommas aufpasst und sich nicht die Shell die vorher krallt.

Java LDAP Browser lbe

Da der allseits beliebte LDAP Browser lbe nicht mehr zum herunterladen zur Verfügung steht, da die ganze Webseite nicht mehr vorhanden ist, habe ich mal eben noch ein Archiv erstellt. Dieses kann hier heruntergeladen werden.

lighttpd ipv6 und ssl

Will man lighttpd unter V4 und V6 laufen lassen, so verwendet man am besten diese Konfiguration:

/etc/lighttpd/conf-enabled/10-ssl.conf


$SERVER["socket"] == "[ipv6 Adresse]:443" {
ssl.engine = "enable"
ssl.pemfile = "/etc/lighttpd/server.pem"
}
$SERVER["socket"] == "ipv4 Adresse:443" {
ssl.engine = "enable"
ssl.pemfile = "/etc/lighttpd/server.pem"
}
$SERVER["socket"] == "localhost:443" {
ssl.engine = "enable"
ssl.pemfile = "/etc/lighttpd/server.pem"
}

lighttpd + Debian + IPV6 = stress

Irgendwie kocht Debian mal wieder seine eigene Suppe, mit dem Ergebnis, dass nichts klappt. Ich wollte eigentlich nur einen kleinen Webserver für die NAS. Dhttpd kann wohl kein IPv6 und lighttpd wirft mit einer unsinnigen Meldung um sich:

2010-09-07 19:57:50: (network.c.345) can't bind to port: :: 80 Address already in use

Um dem Problem entgegenzuwirken, einfach die Zeile

include_shell “/usr/share/lighttpd/use-ipv6.pl”

in /etc/lighttpd/lighttpd.conf auskommentieren und stattdessen
server.use-ipv6 = “enable”

einfügen. Schon klappt es mit dem Start. Es gibt im übrigen wieder einen längeren Thread zu diesem Problem.

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